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Wo die Post abgeht

Viele der Millionen Briefe, die EOS in Deutschland pro Monat verschickt, enthalten sensible Daten. Volker Haack, Leiter IT-Betrieb, und Mario Hoß, Leiter Lettershop, sorgen dafür, dass die Schreiben sicher ankommen.

Warum leistet sich EOS in Deutschland ein eigenes Druckzen­trum?

Volker Haack: Wir legen sehr großen Wert auf den Datenschutz, schließlich arbeiten wir mit hochsensiblen Informationen von Schuldnern und Mandanten. Indem wir Briefe in unserem modernen Druckzentrum selbst drucken und kuvertieren, bleiben diese Daten in unseren Händen und werden nicht etwa an externe Dienstleister übermittelt. Dieses Plus an Sicherheit wissen unsere Mandanten zu schätzen. Hinzu kommt, dass unsere Druckerei kosteneffizient arbeitet.

Welche Technik steckt hinter Ihrem Postzentrum?

Mario Hoß: Wir haben mit rund 2,4 Millionen Briefen pro Monat ein hohes Druck- und Kuvertiervolumen. Pro Minute werfen unsere zwei Kuvertierstraßen – jede ist fast acht Meter lang – über 500 Sendungen aus. Um das Volumen künftig noch weiter steigern zu können, halten wir die Druckerei stets auf dem aktuellsten technischen Stand. 2016 werden wir einen fünften Drucker und zwei neue Kuvertierstraßen installieren.

Lohnen sich solche Investitionen in Zeiten der Digitalisierung noch?

Haack: Durchaus. Natürlich setzen auch wir seit einigen Jahren immer mehr moderne Kommunikationsmittel ein, sehen aber nicht, dass diese den Brief mittelfristig ablösen werden.