Startseite

Kalkuliertes Risiko

Den Kaufpreis für ein Forderungspaket zu ermitteln, ist bei EOS Teamarbeit. Immer mit dabei: das EOS Risk Management in Hamburg.

Bei einem Forderungskauf bestimmt das Preisgebot über den Erfolg. Denn in der Regel erhält der Bieter mit der höchsten Offerte den Zuschlag. Gleichzeitig muss sich das Portfolio für den Käufer bezahlt machen. Bei EOS arbeiten das zentrale Risk Management am Hauptsitz in Hamburg und die lokalen Unternehmen weltweit eng zusammen, um den optimalen Kaufpreis zu ermitteln.

Claus Wieland, Leiter EOS Risk Management, sagt: „Mittlerweile herrscht in allen Ländern ein starker Wettbewerb. Deshalb ist es wichtig, beim Forderungskauf Chancen und Risiken sorgfältig abzuwägen.“ Beispiel EOS Spain: In der zweiten Jahreshälfte 2015 bewarb sich die Gesellschaft um drei Forderungspakete aus dem Kreditkarten- und Bankenbereich. Die Gesellschaft vor Ort, in diesem Fall EOS Spain, und Wielands Abteilung arbeiten in so einem Fall Hand in Hand. Das EOS Unternehmen bringt sein landesspezifisches Know-how zum lokalen Markt ein, etwa zu Inkasso- und Titulierungsstrategien. Es prognostiziert die zu erwartenden Beitreibungserfolge und die Kosten. Dabei berücksichtigen die lokalen Experten die jeweiligen rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihrem Land.


Drei Gebote, drei Zuschläge

Die 14 Experten im zentralen Risk Management wiederum arbeiten ausschließlich an der Portfoliobewertung. Anhand mathematisch-statistischer Methoden bewerten sie Kaufpreis und zu erwartende Kosten für die Bearbeitung. Sie berücksichtigen bei ihren Analysen auch die lokalen Rahmenbedingungen. Kommen beide Seiten zu unterschiedlichen Ergebnissen, gleichen sie ihre Annahmen für die Kalkulation miteinander ab. „So ergänzen sich unser Experten- und das lokale Wissen der Unternehmen vor Ort hervorragend“, sagt Wieland. Er weiß aus Erfahrung: „Es gibt keine schlechten Forderungspakete, es gibt lediglich falsche Kaufpreise.“

Die Investitionsentscheidung trifft schließlich die Geschäftsführung der EOS Gruppe. Gibt sie grünes Licht, erstellt die jeweilige Tochtergesellschaft ein Angebot. Im Fall der spanischen Portfolios hat alles gepasst – bei drei Geboten erhielt EOS Spain drei Zuschläge (siehe auch: Erster Hattrick).